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Dorfversammlung mal anders!

Große Mehrheit der Anwesenden spricht sich gegen die Windkraftpläne aus.

50 Erwachsene und 30 Kinder sind der Einladung des Ortsvorstehers Stefan Rüther zur Dorfversammlung von Nettelstädt und Weickede am vergangenen Sonntag gefolgt. Dieses Mal sollte die Versammlung jedoch nicht an einem Wochentag stattfinden, wenn die Menschen wenig Zeit haben, sondern an einem Sonntagvormittag starten und mit einem kleinen Dorffest enden. In lockerer Atmosphäre eröffnete Stefan Rüther die Dorfversammlung und ging dabei zuerst auf die vergangenen 12 Monate ein. Der Menzeler Schnatgang, die Müllsammelaktion, das erste Osterfeuer nach längerer Pause, die Mai-Wanderung zum Vogelschießen nach Menzel sowie der Arbeitseinsatz vor Schützenfest sind einige Termine, die aufgrund der großartigen Teilnahme durch die Bürgerinnen und Bürger unserer Orte besonders genannt wurden.

Über aktuelle Themen, die beide Orte betreffen, wurde ebenfalls informiert. In Weickede kommt es zur Installation einer neuen Bushaltestelle mit Beleuchtung und in Nettelstädt starten bald die Baumaßnahmen des Retentionsbodenfilters an der Pumpstation.

Ein weiterer Punkt auf der Tagesordnung war der gemeinsame Friedhof in Hoinkhausen. Rüther berichtete den Anwesenden über die bald beginnenden Baumaßnahmen der Stadt zur Errichtung pflegefreier Urnen- und Sarggräber sowie die Möglichkeit der Urnenbestattung unter einem Baum.

Bewusst entschied sich der Ortsvorsteher dazu, das Thema um die geplanten Windkrafterzeugeranlagen an das Ende der Versammlung zu setzen. Die Bewohnerinnen und Bewohner, von denen viele auch an der Informationsveranstaltung der Planungsgesellschaft in der Menzeler Schützenhalle teilgenommen hatten, tauschten ihre Meinungen zu diesem Vorhaben aus und sprachen sich am Ende mit großer Mehrheit der Anwesenden gegen die Windkraftpläne aus.

Nach der gut einstündigen Versammlung ging es dann zum gemütlichen Teil über.

Ein großes Grillbuffet sowie ein Kuchenbuffet am Nachmittag versorgten die bei Sonnenschein bestens gelaunten Bewohnerinnen und Bewohner über den Tag bis in den späten Abend hinein.

Auch für die Kinder der beiden Orte wurde viel geboten. Neben dem eh vorhandenen tollen Spielplatz wurde zusätzlich eine Hüpfburg aufgebaut. Des Weiteren konnten die Kinder aus großen Legosteinen Häuser oder andere Gebilde bauen.

Fazit: Ein rundum gelungener Tag!

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